Einloggen
Fussball Volleyball Tischtennis Kegeln Turnen Reiten Wandern
06.09.2011
BERICHT: Tischtennis / 1.Herren

Saisonstart

Neuer Name sonst alles beim Alten

Unter neuem Namen alles beim Alten Nach der Fusion der Tischtennisabteilungen des SV GW Wasungen und der SG BW Schwallungen startete das Flagschiff des neu gegründeten TTV Wasun-gen/Schwallungen in eigener Halle mit einem Remis gegen die Mannschaft des TSV Leimbach II, die im Jahr zuvor noch in ähnlicher Aufstellungen als TTSV Immelborn auflief, in die neue Verbandligasaison. Trotz des Fehlens von Spitzenspieler Siebert, für den Scharfenberg sein Verbandsliga-Debüt gab, lief für die Hausherren zunächst alles nach Plan. Malsch/Domhardt siegten – nach erheb-lichen Schwierigkeiten in den beiden ersten Sätzen – glücklich in der Verlängerung des ent-scheidenden Durchgangs und auch Wachs/Oberneyer behielten gegen die starke Paarung Richter/Soßdorf knapp die Oberhand. Einzig Latka/Scharfenberg mussten sich deutlich gegen das Spitzendoppel der Gäste, Städtler/Rothamel, geschlagen geben. Zu Beginn der ersten Einzelrunde gelang es dem an einer Ellenbogenverletzung laborierenden Latka gegen Groß einen 0:2-Satzrückstand noch in einen Sieg zu verwandeln, obschon er im vierten bereits zwei Matchbälle seines Gegners abwehren musste. Für den ins vordere Paar-kreuz aufgerückten Malsch hingegen war die erwartete Niederlage gegen Städtler nicht zu vermeiden. Der Mitte des TTV gelang es, die zwischenzeitliche 3:2-Führung auszubauen. Wachs geriet gegen Rothamel zu keiner Zeit in Bedrängnis und siegte am Ende ebenso deut-lich 3:0 wie Domhardt gegen Richter, der zu viele Fehler gegen den Wechselschnitt des Wa-sunger Abwehrspielers produzierte. Weil sich auch Oberneyer, sichtlich am Ende seiner Kräf-te, hauchdünn gegen Hill behaupten konnte, schien beim Stand von 6:2 für Wasun-gen/Schwallungen „die Messe gelesen“, auch wenn Scharfenberg trotz ansprechender Leis-tung nur einen Satz gegen Linkshänder Soßdorf gewinnen konnte. Die zweite Einzelrunde begann ebenfalls viel versprechend. Wie in seiner ersten Partie konnte Latka auch gegen Städtler einen 0:2-Satzrückstand egalisieren, bevor er sich dem clever agie-renden „Altmeister“ doch noch geschlagen geben musste. Zeitgleich besiegte der immer bes-ser aufspielende Malsch in drei engen Durchgängen Groß. Dass es für die Hausherren nicht zu einem Sieg reichen sollte, lag vornehmlich an den zweiten Auftritten des mittleren Paarkreu-zes. Wachs unterlag gegen Richter, der erstaunlich wenig Probleme mit dem unorthodoxen Noppenspiel des Einheimischen hatte, knapp im fünften Satz und auch Domhardt verlor nach gewonnenem ersten Satz gegen Rothamel zunehmend die spielerische Linie. Am Ende musste er seinem routinierten Gegenüber nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren. Die nun drohende Niederlage verhinderte im Anschluss ein bärenstarker Bastian Oberneyer, der mit 2,5 Punkten an diesem Tag zum Matchwinner avancierte. Obwohl er gegen Soßdorf die beiden ersten Sät-ze zum Teil unglücklich in der Verlängerung verlor, erzwang er einen fünften Durchgang, den er dann seinerseits mit Glück, aber nicht unverdient mit 11:9 für sich entschied. Im letzten Einzel des Tages stand Scharfenberg auf weitgehend verlorenem Posten gegen den enorm sicheren Hill. Das Entscheidungsdoppel zwischen Malsch/Domhardt und Städtler/Rothamel war nach vier-stündiger Spielzeit eine klare Angelegenheit für den TSV Leimbach. Dass die Gastgeber die sich durchaus bietenden Chancen nicht nutzen konnten, war vornehmlich Domhardts Unsi-cherheit geschuldet, von der sich Malsch mit fortschreitendem Spielverlauf mehr und mehr anstecken ließ. Wie in vielen Spielen zuvor wurde auch in dieser Partie deutlich, dass das Team aus dem Werratal das Fehlen von Herbert Siebert nur sehr schwer kompensieren kann. Wie oft der häufig aus beruflichen Gründen verhinderte Defensivkünstler antreten kann, wird mit ent-scheidend dafür sein, wo sich Wasungen/Schwallungen heuer platzieren wird. dom Wasungen/Schwallungen: Oberneyer (2,5), Malsch, Wachs, Domhardt (je 1,5), Latka (1) Leimbach: Städtler (3), Rothamel (2), Richter, Soßdorf, Hill (je 1)